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Back in Time - das Datensicherungsprogramm

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noelis

Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#1

Beitrag von noelis » Sa 29. Okt 2011, 14:41

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Back in Time ist ein einfaches Datensicherungsprogramm für Ubuntu (Gnome) und Kubuntu (KDE)
DeJa-Up machte erheblich Männchen unter dem KDE. deshalb begab ich mich auf die Suche nach etwas gleichwertigem....ich hab's gefunden...
wichtig war mir vor allem eine grafische oberfläche....denn wie schauen scripts auf einem kde-desktop aus... :oops:

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Vorbild war die Time Machine vom Mac....
Das Programm sichert inkrementell den Homeordner auf ein beliebiges Laufwerk....man kann sich aber auch andere Ordner aussuchen.....einstellen lassen sich auch Zeitintervalle einer automatischen Sicherung....

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ich hab das programm heute vormittag getestet und kann's empfehlen.....
es ist in den repos von kubuntu und ubuntu zu finden...

ausführliche erklärung:
http://wiki.ubuntuusers.de/back_in_time

megaTRON

Re: Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#2

Beitrag von megaTRON » Sa 29. Okt 2011, 16:36

noelis hat geschrieben:Back in Time ist ein einfaches Datensicherungsprogramm für Ubuntu (Gnome) und Kubuntu (KDE)
Man kann also damit Wiederherstellungspunkte erstellen, ähnlich wie mit der Systemwiederherstellung unter Windows, aber kein Systembackup und auch keine NotfallCD erstellen?

noelis

Re: Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#3

Beitrag von noelis » Sa 29. Okt 2011, 17:15

Kein Wiederherstellungspunkt für das System :-)

Gesetzt den Fall du hast Windows auf C: und deine Daten auf D:
Da nützt dir nix wenn du mit Acronis oder Paragon eine Festplattensicherung C: (Image) machst...du müsstest auch D: mit Image sichern....falls die ganze Festplatte flöten geht, du eine neue einbaust und das Ganze Image retour spielen willst.....

Deshalb ist es gut, wenn man seine Ordner mit den Daten ( ich nehme hier obiges Beispiel ) auf D: extra sichert, wenn möglich mit einem Programm das die aktuellen Daten inkrementell auf ein externes Laufwerk schreibt. Back in Time schaut bei einer neuen Sicherung nach was es schon gesichert hat und nimmt dann nur mehr die neuesten noch nicht gesicherten Dateien und fügt diese dem Backup Ordner hinzu (synchronisieren)....

In Linux ist der Home Ordner praktisch ( um beim obigen Beispiel zu bleiben ) das D: Laufwerk mit den Ordnern die die Daten enthalten....

Die ganze Linux Partition (Windows um beim obigen Vergleich zu bleiben) musst du natürlich extra mit Clonezilla oder Paragon sichern......du hast zwar den Homeordner dabei....aber wer macht schon jeden Tag eine Imagesicherung....wäre zu zeitintensiv....deshalb gibt es für die Daten Programme wie Back in Time....

megaTRON

Re: Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#4

Beitrag von megaTRON » So 30. Okt 2011, 07:27

noelis hat geschrieben:...Kein Wiederherstellungspunkt für das System :-)
...deshalb gibt es für die Daten Programme wie Back in Time....
Aha,
das Tool ist also für Ein-Platten-User nur bedingt zu empfehlen, denn die auf einer anderen Partition gesicherten Daten sind bei Ausfall der gesamten Platte logischerweise trotzdem futsch. :sad:

Wenn man aber auf eine zweite interne Platte sichert, ist man noch immer nicht ganz sicher, denn Im Falle eines Brandes im PC sind auch die Daten auf der Zweitplatte futsch. :cry:

Am sichersten sind also nur manuelle Sicherungen auf, nur zu diesem Zweck kurzfristig angehängten, externen Platten, die man anschließend so weit wie möglich vom PC entfernt aufbewahrt. :roll:
So mache ich es eigentlich schon seit ich einen PC habe. :biggrinn:

noelis

Re: Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#5

Beitrag von noelis » So 30. Okt 2011, 07:44

wenn dein pc brennt, dann brennt wahrscheinlich auch das ganze haus und auch die danebenstehende usb festplatte....is im eimer.... :biggrinn:
ob eine platte (gerade für die die nur eine haben)...oder mehrere platten is wurscht....denn die datensicherung kannst du mit back in time auch auf einer externen machen...
der unterschied zu deiner herkömmlichen methode ist einfach der, dass du bei back in time
1. die sicherung automatisiert ist
2. die sicherung inkrementell ist (bei jedem neustart von back in time werden nur mehr die noch nicht gesicherten dateien in den backup ordner zu den bereits bestehenden kopiert)
3. du brauchst dir nicht mehr überlegen, ob du (wie bei der händischen sicherung) nicht etwas vergessen hast, das was du sicherst oder nicht sichern willst, wird einmal eingestellt...dann hat es sich.....wobei man sagen muss, dass bei linux deine ganzen daten sowieso im homeordner sind.... :-)

megaTRON

Re: Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#6

Beitrag von megaTRON » So 30. Okt 2011, 09:52

noelis hat geschrieben:...wenn dein pc brennt, dann brennt wahrscheinlich auch das ganze haus und auch die danebenstehende usb festplatte
ob eine platte (gerade für die die nur eine haben)...oder mehrere platten is wurscht.
...denn die datensicherung kannst du mit back in time auch auf einer externen machen...
1. die sicherung automatisiert ist
2. die sicherung inkrementell ist
3. du brauchst dir nicht mehr überlegen, ob du (...) nicht etwas vergessen hast...
Ein PC kann nur in Brand geraten,
wenn er eingeschaltet ist und dann sitzt normalerweise ein User davor, der dann den Brand sofort löscht, bevor er aufs Haus übergreifen kann. Unbeaufsichtigte E-Geräte trennen Nutzer mit Brain.exe 2.0 deshalb nicht nur aus Standby-Stromspar- sondern auch aus Sicherheitsgründen mittels abschaltbarer Stromleiste vom Netz.

Eine autom. Datensicherung auf einer dauernd angehängten Externen
ist ein noch größeres Risiko als das Sichern auf einer einzelnen Festplatte, denn externe Platten sind mit Daten und Stromkabeln mit dem Rechner verbunden und könnten durch verheddern und sonstigen Aktionen herunterfallen und aufgrund des daraus resultierenden Headcrashs zum Totalverlust aller Daten führen!
Also keine sehr gute Idee. :?

Bei den Punkten 1-3 gebe ich dir allerdings recht, die sind schon von Vorteil. :good:

PS: Zum löschen von brennenden E-Geräten
empfehle ich als Fachmann CO2-Feuerlöscher, denn diese hinterlassen keinerlei Rückstände (ein damit gelöschtes brennendes Steak könnte man also gefahrlos noch essen).
:!: Nicht auf Menschen richten - die extreme Kälte des CO2-Schnees kann Verbrennungen 3.Grades verursachen!!! Nach dem Einsatz sofort gut lüften, da der Sauerstoff verdrängt wird!

noelis

Re: Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#7

Beitrag von noelis » So 30. Okt 2011, 15:10

megaTRON hat geschrieben: Eine autom. Datensicherung auf einer dauernd angehängten Externen
ist ein noch größeres Risiko als das Sichern auf einer einzelnen Festplatte, denn externe Platten sind mit Daten und Stromkabeln mit dem Rechner verbunden und könnten durch verheddern und sonstigen Aktionen herunterfallen und aufgrund des daraus resultierenden Headcrashs zum Totalverlust aller Daten führen!
Also keine sehr gute Idee. :?
Jetzt musst du mir bitte noch erklären...wie du auf die Idee kommst....dass bei mir die Externe immer am Rechner hängt.... :-D
Die automatische Sicherung hat auch nur Sinn auf einer internen 2.en Platte.....erstens ist die Übertragungsgeschwindigkeit ums dreifache.....
Der, der nur eine Festplatte im Rechner hat, muss freilich auf eine Externe ausweichen ....muss aber auf die automatische Sicherung aus oa. Gründen verzichten....
Die automatische Sicherung ist nur eine Option von Back in Time......

megaTRON

Re: Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#8

Beitrag von megaTRON » So 30. Okt 2011, 15:59

noelis hat geschrieben:Jetzt musst du mir bitte noch erklären...wie du auf die Idee kommst....dass bei mir die Externe immer am Rechner hängt.
Entschuldige Ernst,
du schriebst auf meine Feststellung "Am sichersten sind also nur manuelle Sicherungen auf, nur zu diesem Zweck kurzfristig angehängten, externen Platten, die man anschließend so weit wie möglich vom PC entfernt aufbewahrt."

"...ob eine platte (gerade für die die nur eine haben)...oder mehrere platten is wurscht....denn die datensicherung kannst du mit back in time auch auf einer externen machen...
der unterschied zu deiner herkömmlichen methode ist einfach der, dass du bei back in time
1. die sicherung automatisiert ist...".

Da du die Vorteile der Automation so stark betont hast, folgerte ich, das dies nur bei dauerndem Anschluß funktionieren kann. Das er eigentlich extern wegfällt, hast du vergessen zu erwähnen und daher kam es zu dem Mißverständnis.

noelis

Re: Back in Time - das Datensicherungsprogramm

#9

Beitrag von noelis » So 30. Okt 2011, 16:14

du musst dich einmal von der Externen lösen.....
Am Desktop haben die meisten sowieso mindestens 2 Festplatten.....hier ist natürlich die automatische Sicherung natürlich ein Hit....
Für Laptops wo du nur eine hast....kannst du die automatische vergessen.....trotzdem ist hier Back in Time gerade zu empfehlen, da mit der inkrementellen Sicherung nur mehr die nicht schon gesicherten Dateien in den Backup Ordner geschrieben werden.....das Anhängen eine externen Festplatte ab dem zweiten Mal sichern nur eine sehr kurze Zeit beansprucht...

Hinzu kommt noch etwas.....eine externe ist um ca. 20 Euro teurer ( wenn ich das Beispiel 2 TB hernehme ) und ums dreifache langsamer (außer die neuen USB 3.0).....
was heißen soll....mit einer internen Festplatte bist du am Standrechner allemal besser bedient und kannst auch die automatische Sicherung von Back in Time verwenden, soferne du Linux als Betriebssystem.... :-D

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